Satzung

Satzung der Aartal-BBQ-Crew e.V.

§1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen „Aartal-BBQ-Crew“. Der Verein hat seinen Sitz in Oberneisen. Der
Verein soll im Vereinsregister eingetragen werden und nach erfolgreicher Eintragung den
Namen „Aartal-BBQ-Crew e.V.“ führen. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt vornehmlich selbstlose und nicht eigenwirtschaftliche Ziele. Der
Verein ist nicht gemeinnützig im Sinne der Vorschriften der Abgabenordnung.
Zweck des Vereins ist die Pflege und Förderung der freizeitlichen Grill- und Barbecue-Kultur,
insbesondere im Wege des internationalen Austausches von Gebräuchen und Erfahrungen
auf dem Gebiet der Kochkunst sowie der warenkundlichen Produkt- und Geräteberatung und
-entwicklung.
(2) Dieser Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Teilnahme und
Ausrichtung von BBQ Wettkämpfen sowie die Förderung grilltechnischer Meetings, der
Warenkunde und des Erfahrungsaustauschs.
(3) Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§3 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft setzt einen Antrag voraus, der schriftlich oder per E-Mail an den
Vorstand des Vereins zu richten ist. Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme.
(2) Der Verein hat Mitglieder und Fördermitglieder. Mitglieder des Vereins können nur
natürliche Personen werden. Fördermitglied des Vereins kann jede juristische und
natürliche Person werden. Mitglied kann jede Person ab 14 Jahren werden.
Minderjährige bedürfen der Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.
(3) Auf Vorschlag des Vorstands kann die Mitgliederversammlung natürliche Personen zu
Ehrenmitgliedern ernennen.
(4) Die Mitglieder sind berechtigt, das Vereinslogo zu führen, um ihre Mitgliedschaft
im Verein nach außen zu demonstrieren.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Ausschluss, Streichung von der Mitgliederliste oder
Austritt aus dem Verein.
(2) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt, kann
es durch Beschluss des Vorstands ausgeschlossen werden. Gegen den Beschluss steht
dem Mitglied das Recht auf Einspruch zu, den es schriftlich binnen eines Monats, gerechnet
ab dem Zugang des Ausschlussbeschlusses, beim Vorstand geltend machen kann. Die
nächste Mitgliederversammlung beschließt darüber, ob der Ausschluss bestätigt oder
aufgehoben wird. Bis dahin ruhen die Rechte des Mitglieds.
(3) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstands von der Mitgliederliste gestrichen
werden, wenn es trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von
Mitgliedsbeiträgen oder von Umlagen im Rückstand ist. Die Streichung darf erst erfolgen,
wenn nach der Absendung der zweiten Mahnung ein Monat verstrichen ist und in der letzten
Mahnung die Streichung angedroht wurde. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.
Maßgeblich für die Nachrichten im Streichungsverfahren ist die letzte Adresse, die das
Mitglied dem Verein mitgeteilt hat, es sei denn, es ist eine andere Adresse bekannt. Ist dies
nicht der Fall und kann schon die erste Mahnung nicht zugestellt werden, bedarf es einer
zweiten Mahnung nicht, um die Streichung herbeizuführen.
(4) Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch eine schriftliche Erklärung per Brief oder E-Mail
gegenüber dem Vorstand zum Ende des Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Frist von 2
Monaten.

§ 5 Mitgliedsbeiträge

Bei der Aufnahme in den Verein ist vom neuen Mitglied eine Aufnahmegebühr zu
zahlen. Dies entfällt bei einer Fördermitgliedschaft. Außerdem werden von den Mitgliedern
Beiträge erhoben. Zur Finanzierung besonderer Vorhaben oder zur Beseitigung finanzieller
Schwierigkeiten des Vereins können Umlagen erhoben werden. Der Vorstand erlässt eine
Beitragsordnung und beschließt notwendige Umlagen, die darin genannte Höhe und
Fälligkeit von Aufnahmegebühren und Beiträgen werden jedoch von der
Mitgliederversammlung festgesetzt.
Ehrenmitglieder sind von der Pflicht zur Zahlung von Beiträgen und Umlagen befreit.
Der Vorstand kann in geeigneten Fällen Gebühren, Beiträge und Umlagen ganz oder
teilweise erlassen oder stunden. Die verwaltungsmäßige Abwicklung der
Zahlungsverpflichtung regelt die Beitragsordnung.

§ 6 Organe des Vereins
Organe des Vereins sind der Vorstand und die Mitgliederversammlung.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem
a) 1. Vorsitzenden
b) 2. Vorsitzenden
c) Schriftführer
d) Kassenwart
f) erweiterter Vorstand: (Beisitzer: stellv. Kassenwart, stellv. Schriftführer,
Gerätewart, Presse und Medienbeauftragter)
Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (§ 26 BGB) durch jeweils zwei Mitglieder des
Vorstandes vertreten.

§ 8 Zuständigkeit des Vorstands

(1) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Er hat eine umfassende Zuständigkeit,
soweit nicht durch Gesetz oder diese Satzung die Mitgliederversammlung zuständig ist. Die
Einberufung erfolgt in Textform (schriftlich, per Fax oder Email) unter Einhaltung einer Frist
von zwei Wochen im Amtsblatt. Mit der Einladung ist die vom Vorstand festgesetzte
Tagesordnung mitzuteilen.
(2) Dem Vorstand obliegt insbesondere:
a) Die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der
Tagesordnung
b) Die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
c) Die Vorbereitung und Aufstellung des Haushaltsplans, wenn dies zweckmäßig bzw.
geboten ist
d) Die Buchführung
e) Die Erstellung eines Jahresberichts
f) Bei Bedarf die Erstellung einer Geschäftsordnung.
(3) Der Vorstand kann bei Bedarf einen Geschäftsführer bestellen, um sich von
Verwaltungsaufgaben zu entlasten.

§9 Wahl und Amtsdauer des Vorstands

(1) Jedes Vorstandsmitglied wird – einzeln – von der Mitgliederversammlung für die
Dauer von zwei Jahren gewählt. Es bleibt jedoch bis zur Wahl des Nachfolgers im
Amt. Eine Wiederwahl ist zulässig.
(2) Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus seinem Amt aus, bestellt der Vorstand
für die restliche Amtsdauer dieses Vorstandsmitgliedes eine Ersatzperson, die
in der nächsten Mitgliederversammlung zu bestätigen oder zu ersetzen ist.
(3) Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet in jedem Falle auch das
Vorstandsamt.

§ 10 Mitgliederversammlung

(1) In der Mitgliederversammlung hat jedes ordentliche Mitglied eine Stimme.
(2) Zur Ausübung des Stimmrechts kann ein anderes Mitglied schriftlich bevollmächtigt
werden. Die Bevollmächtigung ist für jede Mitgliederversammlung gesondert zu erteilen und
in der Versammlung nachzuweisen. Ein Mitglied darf nicht mehr als drei andere
Mitglieder/fremde Stimmen vertreten.
(3) Die Mitgliederversammlung ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig,
soweit nicht diese Satzung oder das Gesetz eine andere Zuständigkeitsverteilung
anordnen. Mithin obliegt der Mitgliederversammlung insbesondere:
a) Genehmigung des Haushaltsplans für das nächste Geschäftsjahr, sofern ein solcher
aufgestellt worden ist
b) Entlastung und Wahl des Vorstandes
c) Festsetzung der Aufnahme- und Mitgliedsbeiträge
d) Beschlussfassung über Änderungen der Satzung und die Auflösung des
Vereins
e) Beschlussfassung über Einsprüche gegen Ausschließungsbeschlüsse des
Vorstands
f) Wahl des Kassenprüfers
(4) Abstimmungen erfolgen grundsätzlich offen, Wahlen grundsätzlich offen;
Blockwahlen sind zulässig. Wird von wenigstens einem stimmberechtigten Mitglied
eine geheime Abstimmung verlangt, hat die Versammlungsleitung dem zu
entsprechen.
Der Vorstand ist befugt, Abstimmungen außerhalb einer Mitgliederversammlung
vornehmen zu lassen. Solche Abstimmungen haben nur Gültigkeit, wenn
sichergestellt ist, dass
– alle Mitglieder die Aufforderung zur Stimmabgabe unter Mitteilung des
Abstimmungsthemas erreicht und
– zwischen dem Zeitpunkt des Zugangs der Aufforderung bei allen Mitgliedern
und dem Zeitpunkt, bis zu dem die Stimme abgegeben sein muss, eine Frist
von wenigstens einer Woche verstrichen ist.
Bei solchen Abstimmungen kann die Stimmabgabe auch elektronisch, per Telefax
und in Papierform erfolgen. Das Ergebnis ist allen Mitgliedern unverzüglich
mitzuteilen.

§ 11 Einberufung der Mitgliederversammlung

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im ersten Halbjahr, soll die ordentliche
Mitgliederversammlung
stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung
einberufen; zwischen der Absendung der Einladungen und dem Tage der Versammlung
müssen wenigstens zwei Wochen liegen.
Die Einladung kann auch per E-Mail übermittelt werden. Die Frist beginnt mit dem auf
die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben
gilt dem Mitglied als zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied dem Verein
schriftlich bekanntgegebene Adresse oder Email-Adresse gerichtet ist. Die Tagesordnung
setzt der Vorstand fest. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Woche vor einer
Mitgliederversammlung beim Vorstand schriftlich eine Ergänzung der Tagesordnung
beantragen. Der Versammlungsleiter hat zu Beginn der Mitgliederversammlung
die Ergänzung bekanntzugeben. Über Anträge auf Ergänzung der Tagesordnung, die
in Mitgliederversammlungen gestellt werden, beschließt die Versammlung.

§ 12 Außerordentliche Mitgliederversammlung

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorstand einzuberufen, wenn
das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn
– bei einem Mitgliederbestand von bis zu 100 ordentlichen Mitgliedern
wenigstens 20%
– bei einem Mitgliederbestand von bis zu 300 ordentlichen Mitgliedern
wenigstens 15%
– bei einem Mitgliederbestand von mehr als 300 ordentlichen Mitgliedern
wenigstens 10%
die Einberufung schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe beantragt.

§ 13 Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom
stellvertretenden Vorsitzenden oder dem Kassierer geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied
anwesend, bestimmt die Versammlung den Versammlungsleiter. Bei Wahlen kann die
Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlganges und der vorhergehenden Diskussion
einem Wahlausschuss übertragen werden. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht
auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst
Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen, sofern das Gesetz oder
diese Satzung nicht eine qualifizierte Mehrheit vorschreibt. Über Beschlüsse der
Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom jeweiligen Schriftführer zu
unterzeichnen ist.

§ 14 Satzungsänderung

Zur Änderung der Satzung ist die Mehrheit von drei Vierteilen der erschienenen Mitglieder
erforderlich. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Zur Änderung des Vereinszwecks ist die Zustimmung aller Mitglieder erforderlich.
Nichtanwesende Mitglieder müssen schriftlich zustimmen.
In der Tagesordnung sind zumindest die von der Änderung betroffenen Punkte der Satzung
anzugeben. Eine Neufassung kann nur beschlossen werden, wenn sie in der Tagesordnung
als solche bezeichnet war.
Satzungsänderungen, die aufgrund von Beanstandungen der Satzung durch das Finanzamt
oder das Registergericht notwendig werden, können auch vom Vorstand beschlossen
werden.
Die Mitglieder sind von Satzungsänderungen, die durch den Vorstand erfolgen, unverzüglich
schriftlich in Kenntnis zu setzen.

§ 15 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Abstimmung beschlossen werden, an der
sich wenigstens sechzig Prozent der ordentlichen Mitglieder beteiligen. Stimmenthaltung gilt
in diesem Fall als Beteiligung. Der Auflösungsbeschluss bedarf einer einfachen Mehrheit der
abgegebenen gültigen Stimmen, bei deren Auszählung Stimmenthaltungen unberücksichtigt
bleiben.
(2) Findet die Abstimmung außerhalb einer Mitgliederversammlung statt, beläuft sich die
Frist für die Stimmabgabe auf wenigstens drei Wochen.
(3) Scheitert das erste Abstimmungsverfahren an zu geringer Beteiligung, kann die
Abstimmung wiederholt werden und ist nicht mehr von einer Beteiligung abhängig. Jedoch
bedarf es in dieser weiteren Abstimmung einer Zweidrittelmehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen, um die Auflösung zu beschließen. Auf die Möglichkeit einer
Wiederholungsabstimmung und das dafür gültige Verfahren ist in der Einladung für die erste
Abstimmung hinzuweisen.
(4) Falls die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der Vorsitzende und der
stellvertretende Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Das nach der
Beendigung der Liquidation vorhandene Vermögen fällt der gemeinnützigen Organisationen
„Evangelische Kindertagesstätte „Gänseblümchen“, Kaltenbachstr. 15,
65558 Oberneisen“
zu.

Diese Regeln gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

Oberneisen, 24.07.2017

Die BBQ-Griller au dem Aartal